Böswillige Alarmierung!
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eingesetzte Kräfte
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Einsatzbericht
Gegen 3:45 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Aurich zu einem Feuer im Eichenweg in Aurich gerufen. Am Einsatzort konnte jedoch keine Feststellung gemacht werden. Auch die Bewohner wussten nichts von einem Feuer. Um eine Verwechslung des Einsatzortes auszuschließen wurde Rücksprache mit der Leitstelle gehalten. Diese versuchte vergebens den Anrufer zu erreichen um gegebenenfalls weitere Informationen zu erhalten. Auch ein Abgleich mit anderen, ähnlich klingenden Straßen sowie mehrmaliges abhören der Tonaufnahme blieb erfolglos. Nach ca. 10 Minuten wurde entschieden, dass es sich um eine Falschmeldung handeln musste und die Feuerwehr, die Polizei und das DRK rückten wieder ab.
Solche Falschmeldungen sind äußerst ärgerlich und gefährlich!
In den frühen Morgenstunden sterben die meisten Menschen bei Wohnungsbränden da der Schlaf in dieser Zeit am tiefsten und der Geruchssinn ausgeschaltet ist. Das wissen auch die freiwilligen Mitglieder der Feuerwehr und beeilen sich umso mehr um schnell helfen zu können. Bei Alarmfahrten ist das Risiko eines Unfalls sehr viel höher als bei Fahrten ohne Sondersignal. Des Weiteren könnte an einem anderen Ort wirklich ein Notfall eingetreten sein und die Rettungskräfte verlieren wichtige Minuten da sie Aufgrund eines Notrufmissbrauchs weit vom eigentlichen Einsatzort entfernt sind. Beim Rettungsdienst ist diese Situation besonders tragisch da schnelle Hilfe Leben retten kann!
Der Notrufmissbrauch kann nach § 145 StGB mit einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr bestraft werden und der Anrufer muss die Kosten für den Einsatz tragen plus einer Strafgebühr und eventuell geltend gemachten Verdienstausfällen der Feuerwehrleute.
Also ist es ein sehr teurer „Spaß“ denn alleine die Drehleiter kostet je angefangene halbe Stunde 60 €!
Quelle oder weiterführende Informationen
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