Kleinbrand in Elektroverteilung
Auslösung Brandmeldeanlage ( Bitte melden Sie sich an, um den Einsatzort auf einer Karte zu sehen. )
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eingesetzte Kräfte
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Einsatzbericht
Zur Primetime am Sonntagabend löste die automatische Brandmeldeanlage in einem Gebäude der EWE im Breiten Weg aus. Diese Brandmeldeanlage alarmiert jedoch nicht sofort die Feuerwehr, sondern zuerst einen Techniker mit Rufbereitschaft. Der Techniker nahm vor Betreten des Gebäudes einen übelriechenden Geruch wahr und alarmierte daraufhin die Feuerwehr.
Die OF Aurich rückte mit dem Einsatzleitwagen, dem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug und dem Löschfahrzeug aus. Vorort wurde festgestellt, dass nicht nur die Brandmeldeanlage, sondern auch eine automatische Löschanlage ausgelöst hatte. Ein Technikraum wurde vollständig mit dem Edelgas Argon geflutet. Argon verdrängt den Sauerstoff in einem Raum und erstickt somit Entstehungsbrände schon in ihrem Anfangsstadium. Dieser Raum wurde durch den Angriffstrupp des HLF unter Atemschutz erkundet, während gleichzeitig ein Druckbelüfter in Stellung gebracht wurde, um den Raum mit Frischluft zu versorgen. Nach ein paar Minuten der Suche wurde der Schaltschrank gefunden, in dem ein Schwelbrand für die Auslösung der Brandmelde- und Löschanlage sorgte. Das Feuer war erfolgreich durch das Gas erstickt worden.
Argon hat aber noch eine zweite Eigenschaft, die diesen Einsatz etwas verlängern sollte: es ist schwerer als Luft. Das Gas sammelte sich im Technikraum unterhalb des Zwischenbodens und konnte durch die herkömmliche Belüftung nicht entfernt werden. Der Einsatzleiter entschied sich dafür, den Gerätewagen "Messtechnik" der OF Sandhorst zu alarmieren, um unter dem Zwischenboden Messungen durchführen zu können. Das Ergebnis entsprach den Erwartungen: das Edelgas hatte den kompletten Bereich unterhalb des Zwischenbodens gefüllt. Mit Hilfe des Be- und Entlüftungsgerätes des mittlerweile ebenfalls alarmierten Rüstwagens der OF Sandhorst wurde das Gas ins Freie geblasen. Anschließend wurde das Gebäude für die Techniker der EWE freigegeben.
Der Einsatz endete für beide Ortsfeuerwehren gegen 22:10 Uhr. Wieder einmal hat eine Brandmeldeanlage gezeigt, dass durch eine frühzeitige Alarmierung großer Schaden verhindert werden kann und, dass auch solche Einsätze ernst zu nehmen sind.
